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24.12.2006

Rückblick auf den Kongress "Was bleibt und geht"

14. - 17.12.2006, Reit im Winkl

Rückblick

400 Teilnehmer waren der Einladung zu dieser Tagung gefolgt. Sie wollten wissen, was vom Familien-Stellen in der früheren Form noch bleibt, und wohin es sich mit dem geistigen Familien-Stellen weiterentwickelt hat.

Hellinger Sciencia,
die Wissenschaft von unseren Beziehungen

Eingeführt von Maria Sophie Hellinger sprach Bert Hellinger über die Hellinger Sciencia, denn so stand es groß über der Bühne auf einem  breiten Spruchband geschrieben und angekündigt: Hellinger Sciencia, die Wissenschaft von unseren Beziehungen. Sciencia war nicht, wie es ein Lateiner es erwarten würde, als Scientia geschrieben, denn es sollte sich abheben von den üblichen Vorstellungen von einer Wissenschaft. Die Hellinger Sciencia ist genau genommen eine scientia universalis, eine Grundlagenwissenschaft über die menschlichen Beziehungen. Sie beschreibt die Grundordnungen aller menschlichen Beziehungen und damit auch die Unordnungen, die diese Beziehungen gefährden und scheitern lassen.


Gleichzeitig beschreibt die Hellinger Sciencia die Wege, die von der Unordnung zurück zur Ordnung führen und damit zurück zur Liebe. Denn die Unordnungen erweisen sich alle als Unordnungen der Liebe. Zum Beispiel, wenn jemandem in der Familie das gleiche Recht auf Zugehörigkeit verweigert wird, oder wenn sich jemand, der von der Rangordnung her den Früheren nachgeordnet ist, sich über einige, die vor ihm da war, erhebt.

Diese Unordnungen zeigen sich auch bei Aufstellern in ihrer Arbeit, zum Beispiel, wenn sie mit einem Klienten Stellung gegen jemanden aus seiner Familie beziehen, den er ablehnt. Sie zeigen sich auch in den Rivalitäten zwischen verschiedenen Aufstellern. Diese Unordnungen sind das, was beim Familien-Stellen gehen muss.

Ordnungen der Liebe

Bert Hellinger und Maria Sophie Hellinger haben bei dieser Tagung die geistigen Ordnungen der Liebe erklärt. Sie haben auch die Teilnehmer meditativ auf einen inneren Weg mitgenommen, auf dem sie an sich selbst erfahren konnten, wo ihre Unordnungen der Liebe im Wege stehen und welche befreiende Wirkung die Ordnungen der Liebe bei ihnen und in ihren Beziehungen haben.

Das geistige Familien-Stellen

Dass es sich hier um geistige Ordnungen handelt und daher das Familien-Stellen, das diesen Ordnungen folgt, geistiges Familien-Stellen genannt werden muss, folgt einer Erkenntnis, die ebenfalls zur Hellinger Sciencia gehört: die Erkenntnis, dass die Bewegungen des Geistes, von denen wir uns beim geistigen Familien-Stellen leiten lassen, allen gleichermaßen zugewandt sind, dass also beim geistigen Familien-Stellen die Unterscheidung von Gut und Böse, wie sie uns von unserem Gewissen vorgegeben wurde, überwunden wird.

Das geistige Familien-Stellen wurde während dieser Tagung bei zahlreichen Aufstellungen auf eine Weise vorgeführt, dass die Teilnehmer mit dem Bewegungen mitgehen und sie an sich selbst nacherleben konnten.

Das Neue beim geistigen Familien-Stellen zeigt sich vor allem darin, dass nur eine Person aufgestellt wird, zum Beispiel der Klient oder seine Krankheit, und dass sich alles Weitere aus den Bewegungen ergibt, von denen diese Personen erfasst werden. Diese Bewegungen werden als von einer anderen Kraft kommend erfahren, als von einer geistigen Kraft. Sie führen immer zur Liebe, allerdings zu einer geistigen Liebe, die allen gleichermaßen zugewandt ist und daher das, was sich vorher entgegenstand, wieder miteinander versöhnt und verbindet.

Die Gastreferenten

Zur Fülle der Tagung gehörten vier Gastreferenten. Am Nachmittag des zweiten Tages konnten die Teilnehmer, jeweils alle zusammen, drei von ihnen bei ihrer Arbeit erleben: Horst Benesch, Fred Donaldson und Werner Meinhold. Obwohl sie alle aus einem anderen Feld kamen, verband sie der gleiche Geist, die Liebe und Achtung vor allen, wie sie sind.

Horst Benesch demonstrierte, wie blockierte Energie im Körper mit einer einfachen Methode, dem Beklopfen bestimmter Punkte, wieder zum Fließen gebracht werden kann.

Fred Donaldson „spielte“ nur mit den Teilnehmern, aber auf eine Weise, bei der alles Getrennte auf liebevolle, nur gleichsam spielerische Weise, wieder zusammenfinden konnte.

Werner Meinhold erläuterte und übte mit den Teilnehmern, wie wir in Verbindung kommen mit dem, was in einem früheren Leben als Unvollendetes in unsere Gegenwart hereinwirkt und wie wir etwas für damals und jetzt etwas zu Ende und zur Ruhe bringen können.

Alle Gastreferenten, so unterschiedlich sie im Einzelnen auch waren, wurden von den Teilnehmern als eine große Bereicherung erlebt. Vor allem wurde von jedem von ihnen vermittelt, dass die Liebe für alle, wie sie das geistige Familien-Stellen voraussetzt und zu der es hinführt, in anderen Bereichen die gleiche tragende Rolle spielt.

Bert Hellingers 81. Geburtstag

Am Vormittag sangen die Besucher folgendes Geburtstagslied für Bert Hellinger

Am Nachmittag des dritten Tages wurde Bert Hellingers 81, Geburtstag festlich begangen. Zuerst mit einem Konzert international anerkannter und gefragter Künstler.

         Yasushi Hirano, ein junger Bass-Bariton, sang, am Klavier von Sayuri Matsuda begleitet, Lieder und Operarien, die von den Teilnehmern begeistert aufgenommen wurden.

              Danach boten David Frühwirth, Violine und Milana Chernyavska Klavier ein ausgewogenes und  anspruchvolles Programm erlesener Musik für Violine und Klavier, das die Herzen berührt hat, darunter auch die Sonate in A Dur von César Franck.

              Zur Geburtstagfeier gehörte Am Abend ein besonderer Tanz, zu dem Hi-ya Park, eine Schamanin aus Korea, die Teilnehmer in eine geistige Bewegung mitnahm, in der sich alle auf tiefe Weise miteinander verbunden fühlten.

Der Schlusspunkt

Der Sonntagmorgen brachte weitere Überraschungen. Die Musikkapelle Kössen brachte die Teilnehmer für den letzten Vormittag mit ihren Weisen in Schwung. Am Ende spielten sie auf Wunsch von Maria Sophie das Lied „Ich hat einen Kameraden“, das viele zu Tränen rührte, unter ihnen auch Bert.

              Dieser Vormittag war ein weiterer Höhepunkt dieser Tagung. Bert Hellinger führte in das geistige Familien-Stellen mit Paaren ein, mit Übungen für alle und in der Arbeit mit teilnehmenden Paaren.

              Maria Sophie setzte den Schlusspunkt mit einem sehr persönlichen Bericht über ihre Erfahrungen während dieser Tagung.

              Danach stellten sich die Referenten noch für eine Stunde den Fragen der Teilnehmer, spannenden Fragen mit spannenden Antworten.

              Diese Tagung hat etwas in Bewegung gebracht, etwas, das weitergeht und, weil es weitergeht, Zukunft hat und bleibt.

Rückschau auf 2006

Bert Hellinger hat in diesem Jahr das geistige Familien-Stellen in 22 Ländern vorgestellt und angeboten.

Diese Länder waren:

  1. Deutschland (11 Kurse),

  2. Österreich (3 Kurse),

  3. Schweiz (3 Kurse),

  4. Polen (3 Kurse),

  5. Italien (3 Kurse)

  6. Taiwan (1 Kurs),

  7. Japan (1 Kurs),

  8. Korea (1 Kurs),

  9. China, Hongkong (1 Kurs),

10. Frankreich (2 Kurse),

11. USA (1 Kurs).

12. Jordanien (1 Kurs),

13. Ungarn (1 Kurs),

14.  Serbien (1 Kurs),

15. Kroatien (1 Kurs),

16. Slowenien (1 Kurs),

17. Argentinien (Vortrag und 2 Kurse),

18. Chile (Vortrag und 1 Kurs),

19. Brasilien (2 Kurse),

20. Kolumbien (1 Kurs),

21. Mexiko (2 Kurse).

22. Spanien (hier zusammen mit Maria Sophie Hellinger

      beim 2. Internationalen Kongress für systemische

     Pädagogik in Sevilla mit über 700 Teilnehmern)

 

 

Vorschau auf 2007

Für das Jahr 2007 planen Bert Hellinger und Maria Sophie Hellinger das geistige Familien-Stellen in folgenden Ländern zu zeigen und entsprechende Schulungskurse anzubieten:

Deutschland,

Schweiz,

Frankreich,

Griechenland,

Italien,

Spanien,

Norwegen,

USA,

Mexiko,

Argentinien,

Chile,

Brasilien,

Türkei,

Österreich, einschließlich eines Internationalen Summer

                    Camps in Englisch vom 1.-8. Juli in Pichl bei

                    Schladming.